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Erste Schritte zu einer Taxonomie von Software-Engineering-Kontexten (Masterarbeit)

Die Arbeit wird betreut von Lutz Prechelt und durchgeführt von Stephanie Hohenberg.

Begriffe und Motivation

Wir definieren eine Software Engineering Subdomain (SE Subdomain) als die Menge von Situationen, in denen eine gegebene Technik anwendbar ist oder auf die sich ein gegebenes empirisches Resultat verallgemeinern lässt und bezeichnen beide Fälle mit "anwendbar". Anwendbarkeit ist kein binäres Kriterium, sondern ein graduelles in unscharfer Logik (fuzzy logic). Der konkrete Wert ist in der Regel nicht bekannt.

Die obige Menge von Situationen lässt sich durch eine Reihe von Kriterien (ausgedrückt anhand von SE-Kontext-Faktoren, kurz "Faktoren") beschreiben. Die Gesamtmenge solcher Faktoren über viele Techniken und Studien hinweg spannt einen Raum aller denkbaren SE Subdomains auf, in dem sich dann typische SE Subdomains identifizieren und gruppieren lassen um so zu einer Taxonomie relevanter Software-Engineering-Kontexte zu kommen. Diese Taxonomie sollte danach von allen SE-Publikationen verwendet werden, um auf eine knappe und einheitliche Weise den Anspruch der Publikation an die Anwendbarkeit zur formulieren.

Aufgabe

Diese Masterarbeit soll erste Schritte in Richtung einer solchen Taxonomie unternehmen, indem sie Faktoren identifiziert, die schon heute in der SE-Literatur vorkommen. Sie beantwortet dazu folgende Fragen anhand einer Analyse der 129 Artikel des Technical Research Track der ICSE-Konferenz 2020:
  • Welche Faktoren werden in der Einleitung genannt, um den Themenbereich der Arbeit zu charakterisieren? (Rolle "Thema")
  • Welche Faktoren werden bei der Diskussion verwandter Arbeiten genannt, um die Arbeit von jenen abzugrenzen? (Rolle "Abgrenzung")
  • Welche Faktoren werden für die Beschreibung der Einzelheiten der Technik oder Studie genannt? (Rolle "Detail")
  • Welche Faktoren werden bei der Diskussion der Verallgemeinerbarkeit oder in den Schlussfolgerungen genannt (Rolle "Verallgemeinerbarkeit")?
  • Welche Faktoren, die in obigen Fällen nicht genannt werden, sind implizit trotzdem erkennbar? Welche Formen treten dabei auf?
  • Wie sucht und findet man all diese Faktoren in konkreten Artikeln?

Es folgt eine kritische Analyse:
  • Zusammenfassung der Faktoren in thematische Gruppen
  • Betrachtung der Korrelation der Faktorengruppen: Was sind typische SE-Kontexte für diese Arbeiten aus Faktorensicht?
  • Gibt es für diese Kontexte bereits gängige Namen?
  • Wo nicht: Welche Namen könnten sich eignen?
  • Kann man die Betrachtung separat für jede Rolle machen? Was spricht dafür oder dagegen?
  • Wie gründlich ist die Charakterisierung des Kontextes in den Arbeiten? Unterscheidet sich das zwischen verschiedenen Arten von Beiträgen?
  • ...und weitere, die uns unterwegs noch einfallen werden.

Erste Struktur der Masterarbeit

1Einführung

  1. 1 Motivation

  1. 2 Ziele

  1. 3 Struktur der Masterarbeit

2 Hintergrund

  1. 1 Definitionen

    1. 1.1 Qualitätsfaktoren von empirischen Arbeiten

    1. 1.2 Unterscheidungsfaktoren von empirischen Arbeiten

  1. 2 Verwandte Arbeiten

3 Vorgehen

  1. 1 Identifizierung von Kontextfaktoren

  1. 2 Klassifizierung von Kontextfaktoren

  1. 3 Charakterisierung von Publikationen

  1. 4 Dokumentierung und Erstellung von Artefakten

  1. 5 Analyse der Artefakte

  1. 6 Anfertigung einer Taxonomie

4 Durchführung

  1. 1 Kontextfaktoren und Faktorengruppen

  1. 2 Kontexte und Taxonomie

5 Evaluation

  1. 1 Schlussfolgerungen

  1. 2 Beantwortung der Recherchefragen

  1. 3 Evaluation des Vorgehen

  1. 4 Evaluation der Kontexte und der Taxonomie

6 Ergebnisse

  1. 1 Zusammenfassung

  1. 2 Abgrenzung

7 Abschluss

  1. 1 Diskussion der Ergebnisse

  1. 2 Ausblick

Topic revision: r4 - 03 Sep 2020, hohenbes95
 
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