SOKO Bio
(Software-basierte Entscheidungshilfe zur Bestimmung kosteneffizienter Kompensationszahlungen für Biodiversitätsschutzmaßnahmen)
Lokale ProjektleiterWissenschaftliches Personal |
In Zusammenarbeit mitHelmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)Sachsen Michael-Otto-Institut im NABU Förderverein "Naturschutz im Peenetal e.V." |
Laufzeit: 1. November 2008 - 31. Januar 2012
Um eine biodiversitätsfördernde agrarische Landnutzung zu gewährleisten, gibt es Programme (z.B. im Kontext von Agrarumweltmaßnahmen), durch die Landwirte für die Kosten der Durchführung biodiversitätsfördernder Nutzungsformen kompensiert werden. Eine wichtige Anforderung an die Ausgestaltung dieser Programme ist, dass sie kosteneffizient sind, d.h. dass mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen ein möglichst hohes Biodiversitätsniveau erzielt wird. Ziel des Soko Bio Projektes ist es, eine auf einem ökologisch-ökonomischen Modellierungsverfahren aufbauende softwarebasierte Entscheidungshilfe zu entwickeln, mit deren Unterstützung kosteneffiziente Kompensationszahlungen für gefährdete Grünlandarten in den Bundesländern Sachsen und Schleswig-Holstein bestimmt werden können. Die Software soll es dem Nutzer ermöglichen, die Wirkungen von ausgewählten Grünlandmaßnahmen auf gefährdete Arten in den beiden Bundesländern für unterschiedliche Budgets zu bestimmen. Darüber hinaus soll die Möglichkeit bestehen, die Kosteneffizienz bestehender oder geplanter grünlandbezogener Artenschutzprogramme abzuschätzen sowie Managementzielfunktionen zu definieren, z.B. überlebensfähigkeit von mehreren ausgewählten Arten, und diese bei gegebenem Budget zu maximieren. Die Software wird außerdem veränderte ökonomische und ökologische Rahmenbedingungen (zum Beispiel Klimaänderungen) integrieren können.
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